Die Sandmücke als Krankheitsüberträger

Sandmücke_Leishmaniose

Es beginnt mit einem Stich
Der Erreger der Leishmaniose kann durch den Stich von blutsaugenden Sandmücken auf den Hund übertragen werden. Sandmücken sind im gesamten Mittelmeerraum und bis ins nördliche Frankreich weit verbreitet. Sie wurden in den letzten Jahren auch in anderen Regionen beobachtet, beispielsweise auch vereinzelt in (Süd-)Deutschland und Österreich.

Die Verbreitung der Krankheit
Die Leishmaniose gilt als klassische Reise- oder Mittelmeerkrankheit. Denn die Krankheitserreger (fachspr. Leishmania infantum) werden von speziellen Mücken beim Blutsaugen übertragen. Diese sehr kleine Mückenart – die Sandmücke – lebt bevorzugt in wärmeren Regionen in Süd- und Südosteuropa, aber auch in den Tropen. Jedoch ökologische und klimatische Veränderungen sowie vermehrter Reiseverkehr und die Adoption von Tieren aus südlichen Regionen tragen zur Ausbreitung verschiedener Erreger und ihrer Überträger bei. Vektorübertragene Erkrankungen wie die Leishmaniose können sich so auch in Gebieten ausbreiten, in denen sie zuvor nicht auftraten.

Anzeichen für eine Leishmaniose
Die Leishmaniose ist eine ernstzunehmende Erkrankung des Hundes, die chronisch verläuft, nicht heilbar ist und unbehandelt tödlich enden kann. Nach erfolgter Infektion können bis zum Auftreten klinischer Symptome Monate bis Jahre vergehen. Lokale Hautläsionen an der Stichstelle sind häufig die ersten Anzeichen, gefolgt von einer Reihe sehr unterschiedlicher möglicher klinischer Symptome:

  • Läsionen und Entzündungen der Haut (Dermatitis)
  • lokaler Haarverlust (häufig im Gesicht)
  • Geschwollene
  • Lymphknoten Gewichtsabnahme
  • Augenentzündung Keratokonjunktivitis

Vorbeugen ist besser als Heilen
Durch eine dauerhafte und intensive medizinische Begleitung erkrankter Hunde kann eine Stabilisierung der Patienten erreicht werden. Der Hund bleibt jedoch lebenslang infiziert und ein Wiederaufflammen der Symptome wird häufig beobachtet. Es ist daher ratsam, Hunde vorbeugend gegen Leishmaniose zu schützen. Seresto® verringert das Infektionsrisiko für den durch Sandmücken übertragenen Erreger Leishmania infantum über einen Zeitraum von bis zu 8 Monaten.

Zusätzliche Vorsorge
Als Hundebesitzer können Sie neben der Anwendung von Seresto® noch weitere, zusätzliche Vorsichts- und Verhaltensmaßnahmen ergreifen, um das Risiko für Ihren Hund an einer Leishmaniose zu erkranken weiter zu senken.

Sandmücken sind vor allem in der Abenddämmerung und den frühen Morgenstunden aktiv.

  • Ihr Hund sollte sich nicht während der Dämmerung sondern vorzugsweise nur tagsüber im Freien aufhalten.
  • Bringen Sie zusätzlich engmaschige Insektenschutznetze an den Fenstern und Türöffnungen an.

Mehr zum Thema Leishmaniose erfahren Sie auch in Buddy‘s Geschichten.